Neue Programmversion | BVA-System

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Hierarchische Merkmale zur Suche nach ähnlichen Fotos

Dienstag, März 22nd, 2016

Ich muss zugeben, es hat mal wieder deutlich länger gedauert, bis die jetzige BVASystem Version fertig war. Es lag allerdings nicht daran, das ich wenig Zeit hatte. Diesmal kreuzte mir eine Idee dazwischen, die mich einiges ausprobieren ließ und für einige Zweifel sorgte und auch immer noch sorgt. Froh bin ich aber darüber, das ich entschieden habe, trotz der neuen Idee an dem Programm, so wie ihr es kennt, weiterzuarbeiten.

Nach langer Zeit hab ich nun auch wieder etwas neues zu berichten. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich wieder mehr mit der Suche nach ähnlichen Bildern. Die Verfahren, die ich bisher implementierte/ausprobierte , hatten alle den Nachteil, das man für jeden Vergleich eine Differenz berechnen musste. Das bedeutet, je mehr Fotos in der Datenbank sind, desto mehr Berechnungen müssen durchgeführt werden und desto länger muss man auf das Ergebnis warten.

Daher habe ich mir überlegt, die Berechnungen durch hierarchische Bildmerkmale zu vereinfachen bzw. ich hoffe gar darauf, das ich eine möglichst kleine, gut passende Bildmenge aus der Datenbank mit einem SQL-Befehl auswählen kann. In der Menge möchte ich dann die Berechnungen durchführen, damit die Ergebnisse schlussendlich nach Ähnlichkeit sortiert werden können.

Wie das Verfahren genau funktioniert, werde ich euch mitteilen, wenn ich es implementiert habe. Bisher habe ich nur den ersten Schritt getan. Ich habe nun eine Anzeige-Komponente mit der ich hierarchische Bildmerkmale darstellen kann. Sie soll mir in mehrerer Hinsicht helfen. Zum Ersten will ich die Merkmale sehen, damit ich prüfen kann, ob die Berechnung der Merkmale funktioniert und zum zweiten will ich mit der Ansicht entscheiden, wie viele Hierarchie-Stufen ich einsetzen will und wie diese aufgebaut sein sollen. Als nächstes steht nun also an, die eigentlichen Merkmale zu berechnen.

Bildmerkmal-Komponente mit zufälligenTestmerkmale

Bildmerkmal-Komponente mit zufälligenTestmerkmale

Ende der ruhigen Zeit …

Montag, Dezember 7th, 2015

So viel Abstand wie jetzt hatte ich noch nie zwischen zwei Versionen des BVASystems. Aber jetzt habe ich mich endlich dazu aufgerafft, wieder eine neue Version zu veröffentlichen. Auch wenn es in den letzten Monaten sehr ruhig gewesen ist, so habe ich trotzdem fast täglich ein klein wenig was am BVASystem programmiert. Meist habe ich dabei aber nur „Schönheitsfehler“ im Quelltext beseitigt, so das es wenig darüber zu berichten gab.

Entwicklung des BVASystems in der statischen Code-Analyse Sonar

Entwicklung des BVASystems in der statischen Code-Analyse Sonar

Die einzige wirkliche Neuerung, die ich vorzeigen kann, ist ein Overlay-Panel in der Einzelbildansicht. Damit ist nun auch in der Einzelbildansicht ersichtlich, ob das angezeigte Foto den eingestellten Filterbedingungen entspricht. Damit das Overlay nicht stört, wird es automatisch entfernt, sobald man die Maus drüber bewegt.

Overlay zur Anzeige einer aktiven Bildfilterung

Overlay zur Anzeige einer aktiven Bildfilterung

Ein hunderprozentig festgelegt, womit ich nun weitermache, habe ich mich noch nicht. Fest steht allerdings, das ich keine Lust mehr darauf habe, nur interne Änderungen vorzunehmen. Rein vom Interesse her, würde ich gerne etwas machen um ähnliche Fotos zu detektieren. Da ich dafür allerdings einiges ausprobieren muss, bevor ich eine endgültige  Lösung gefunden habe, wird es wohl im nächsten Jahr einen weiteren Test-Dialog geben, in dem ich unterschiedliche Wege zur Merkmals-Extraktion ausprobieren kann. Weiterhin habe ich definitiv vor, die Oberfläche des Programmes zu verbessern, so das die Bedienung noch einfacher/übersichtlicher wird.

Lesezeichen nun auch für die Datenbank

Donnerstag, Juli 2nd, 2015

Jetzt ist es endlich auch möglich Lesezeichen auf Ordner in der Datenbank zu setzten und zu benutzen. Es war nochmal einiges an Arbeit notwendig um die Funktion zu implementieren. Problem war, das die Einträge im Datenbankbaum mit einer einzelnen ID verknüpft sind. Dadurch ist es nämlich nicht möglich, auf die Elternknoten des Eintrages zu schließen. Bei einer Pfadangabe,  die einen Ordner auf der Festplatte beschreibt, ist dies hingegen ohne Probleme möglich. Daher habe ich mich entschlossen, für die Datenbank eine ähnliche Struktur aufzubauen.

Lesezeichen im Datenbank-Modus

Lesezeichen im Datenbank-Modus

Ein einzelnes Lesezeichen für einen Datenbank-Ordner sieht wie folgt aus:

[{436AFE34-ABED-40ED-B50C-BD11069673E7}]

TYP=DB

CAPTION=12.2014

TREEITEM=DBDatumRoot\DBDatumJahr:60\DBDatumMonat:133\

Der eigentlich interessante Eintrag ist die Zeichenkette hinter dem Schlüssel „TREEITEM“. Diese sieht einer Pfadangabe recht ähnlich. Der erste Teil DBDatumRoot entspricht quasi einer Laufwerksangabe und entspricht hier dem Wurzelknoten des Aufnahmedatum-Zweiges. Der zweite Eintrag „DBDatumJahr:60“ entspricht einem Jahreseintrag im Baum. 60 ist dabei die Datenbank-ID des dazugehörigen Datensatzes. Der letzte Eintrag steht dementsprechend für einen Monatseintrag im Baum, der die ID 133 besitzt. Würde das Lesezeichen auf einem Tageseintrag liegen, würde hier noch ein weiterer Eintrag folgen.

Ausblick

Als nächstes habe ich mir vorgenommen, einige Änderungen am Administrationstool vorzunehmen. Zum einen fehlt dort bisher die Möglichkeit, ein komplettes BVASystem Datenbankschema zu löschen und zum zweiten plane ich eine weitere Datenbankaktualisierung. Diese benötige ich für die Umsetzung einiger geplanter Funktionen. Für die erste Teilaufgabe habe ich auch bereits die erste Aufgabe abgearbeitet: Die Scriptdateien zum Löschen eines Datenbankschemas habe ich erstellt und in die Installationssoftware integriert.

Lesezeichen für die Bilderordner

Dienstag, Juni 9th, 2015

Bei mir ist es so, das ich die Fotos in einen speziellen Ordner auf der Festplatte kopiere, bevor ich sie in die Bilddatenbank importiere. Seit längerem hat mich gestört, das ich dieses Verzeichnis immer wieder in der Baumansicht heraussuchen musste. Noch schlimmer war es bei den Testbildern, die ich für die Entwicklung nutze. Diese liegen nämlich in einem Unterordner im Projektverzeichnis. Nun gibt es Abhilfe:

Lesezeichen-Popupdialog

Lesezeichen-Popupdialog

Es können nun beliebige Verzeichnisse als Lesezeichen abgespeichert werden. Dazu muss das Verzeichnis einmal manuell geöffnet werden und anschließend der mit einem „Stern“ bebilderte Button in der Werkzeugleiste dadrüber gedrückt werden. Ab dem Punkt kann das Verzeichnis direkt über das Lesezeichen ausgewählt werden. Dazu muss nur der Knopf neben dem „Stern“ gedrückt werden. Es öffnet sich ein Popupdialog, in dem alle Lesezeichen aufgelistet werden. Mit einem weiteren Klick wählt man dann das gewünschte Verzeichnis aus. Die Lesezeichen werden in einer Datei im Nutzerverzeichnis gespeichert, so das sie auch nach einem Neustart des Programmes erhalten bleiben.

Da ich die neue Funktion ganz nett finde, hatte ich eigentlich vor, sie auch direkt für Ordner der Datenbank zu implementieren. Dort bin ich allerdings auf ein Problem gestoßen. Bei einem Verzeichnis, zum Beispiel E:\Eigene Dateien\Bilder\2015\, weiß man genau, das auf Laufwerk E, im Ordner Eigene Dateien im Unterordner Bilder usw. gesucht werden muss. Bei den Ordnern in der Datenbank hat das Programm nur von einer ID Kenntnis, die sich auf einen speziellen Datensatz in der DB bezieht. Es kann also nicht so einfach ermittelt werden, wo sich der Ordner im Baum befindet. Auch ein vollständiges durchsuchen des Baumes hilft nicht weiter, da dieser erst aufgebaut wird, sofern der Nutzer einen Knoten öffnet.

Theoretisch habe ich nun bereits eine Lösung des Problems. Aber da ich eh schon so lange gebraucht habe um die Funktion fertigzustellen, habe ich sie mir für die nächste Programmversion aufgehoben. Nun habe ich aber wieder genug rum gefaselt. Ich wünsche euch viel Spaß mit der neuen Programmversion und ich setzt mich mal an die Lösung des Problemes.

Endlich geschafft

Samstag, April 25th, 2015

So lange wie dieses mal habe ich noch nie gebraucht, um wieder eine stabile Softwareversion fertigzustellen. Aber jetzt ist es endlich soweit: die Umstellung auf die generalisierten Datenbankkomponenten ist fertig und die Demo-Datenbank ist einsatzbereit. Ehrlich gesagt ist die Freude bei mir gerade groß, aber Einhundert prozentig zufrieden bin ich trotzdem nicht. Durch die zusätzlichen Codierungen ist die Demo-Datenbank nun deutlich langsamer als eine richtige Datenbankverbindung. Dies fällt gerade beim Import von neuen Fotos auf. Zum Glück lies sich das Problem entschärfen, indem einfach nur kleine Bilder in der Testdatenbank gespeichert werden dürfen.

Trotzdem hat sich der Aufwand für mich aber gelohnt: Der Quelltext ist nun deutlich übersichtlicher, ich habe eine Menge Fehler gefunden und natürlich auch beseitigt. Das beste für mich ist allerdings, das ich nun alle Datenbankfunktionen auch für die angedachte lokale SQLLite-Datenbank nutzen kann. Dort muss ich mich „nur“ darum kümmern, das die Fotos nicht direkt in der Datenbank gespeichert werden dürfen. Genug der Vorrede: nun wird es Zeit für die übliche Zusammenfassung der Änderungen, die seit der letzten stabilen Softwareversion umgesetzt wurden:

Demo-Datenbank zum Testen des Programmes

Die wichtigste Änderung, die sich durch die ganze Arbeit der letzten Monate ergeben hat, ist definitiv die Demo-Datenbank, welche ich hier auf der Homepage installiert habe. Wenn ihr das BVASystem testen wollt, müsst ihr ab jetzt nicht mehr ein eigenes Datenbanksystem aufsetzen. Ihr könnt euch hier einfach und natürlich kostenlos ein Login zur Demo-Datenbank anlegen.

Im Unterschied zu einem normalen Datenbanksystem ist die Demo-Datenbank komplett über HTTP-Anfragen realisiert. Für jeden SQL-Befehl wird eine Anfrage in Form einer XML-Datei erstellt und an ein Script auf dieser Homepage übertragen. Dieses führt den Befehl aus, nachdem geprüft wurde ob der Befehl ausgeführt werden darf. Das Ergebnis wird dann wieder in eine XML-Datei überführt und an das BVASystem übertragen. Durch die Überführung in ein XML-Format ist die Demo-Datenbank natürlich langsamer als ein direkter Datenbankzugriff. Gerade bei großen Binär-Datenfeldern, die auch noch BASE64-Codiert werden müssen, ist die Demo-Datenbank deutlich langsamer. Daher habe ich das BVASystem so modifiziert, das die Bilder in der Testdatenbank möglichst klein werden. Wundert euch also nicht, wenn die Bildqualität nach dem Speichern in der Datenbank schlechter ist als vorher.

Filter und Ansichtseinschränkungen

Neben den ganzen Änderungen, die ich für die Demo-Datenbank gebraucht habe, habe ich in den letzten Monaten eine Menge neuer Filterkriterien und Ansichtseinschränkungen implementiert. Außerdem habe ich die Kriterien neu sortiert, so das sie nun überall gleich gruppiert werden. Folgende Kriterien wurden umgesetzt:

Screenshot BVASystem Version 2.2.2

Screenshot BVASystem Version 2.2.2

Ausblick

Eigentlich hatte ich ja vor, direkt mit der Implementation der lokalen SQLite-Datenbank weiterzumachen. Aber ehrlich gesagt habe ich aktuell nicht die Lust dazu, wieder mit einem so großen Projekt anzufangen. Auch wenn ich bei den generalisierten Datenbankkomponenten, SQLLite bereits vorbereitet habe, wird es wieder zu lange dauern, bis man Ergebnisse sehen kann. Daher werde ich mich in den nächsten Monaten wieder mit Dingen beschäftigen, die sich schneller umsetzten lassen. Welche dies genau sein werden, weiß ich aktuell noch nicht. Fest steht allerdings, das es zeitnah eine Datenbank-Änderung geben wird, da ich Ideen habe, die sich mit der jetzigen Struktur nicht umsetzen lassen.

Auf der Zielgeraden!

Freitag, März 27th, 2015

So langsam macht sich bei mir die Erleichterung breit, da ich gerade eben das komplette alte Modul, welches für die Worker-Datenbankfunktionen genutzt wurde, aus dem Projekt entfernt habe. Es sind nun also alle Datenbankfunktionen auf die generalisierten Datenbankkomponenten umgestellt. Die letzten beiden Tasks, der Bildimport und das Löschen von Bildern, waren allerdings noch zwei schwierige Baustellen. Beide Tasks bestehen aus einer Vielzahl von einzelnen SQL-Befehlen. Beim Bildimport kamen neben der Speicherung der ganzen Daten noch die automatischen Zuordnungen mit Hilfe des Entscheidungsbaumes dazu. Beim Löschen der Bilder liegt die Komplexität in der Aktualisierung der Schlagworte. Mit jedem gelöschten Bild muss die Schlagwortmatrix angepasst werden, damit die häufig zusammengenutzten Schlagworte auch weiterhin richtig ermittelt werden können.

BVASystem Version 2.2.1.97-dev

BVASystem Version 2.2.1.97-dev

Ausblick

In den nächsten Tagen werde ich versuchen, hier auf der Homepage eine BVASystem-Testdatenbank zu installieren. Außerdem möchte ich testen, ob die Datenbank korrekt angesprochen werden kann. Ich hoffe, das ich die zum Teil bisher ungetesteten WebDB-Funktionen korrekt umgesetzt habe. Sofern dem so ist, befinde ich mich jetzt auf der Zielgeraden und kann mich bald wieder anderen Dingen widmen. Und eins weiß ich jetzt schon, nach den umfangreichen internen Änderungen möchte ich jetzt unbedingt wieder etwas machen, wo man die Änderungen sofort erkennen kann.

Internas extrem … (Teil 2)

Donnerstag, März 5th, 2015

Durch die Konzentration auf die internen Umstellungen geht es echt viel schneller voran. Gestern Abend habe ich die Umstellung aller Schlagwort-Worker-Tasks auf die neuen Datenbankkomponenten fertiggestellt. Damit habe ich ein weiteres Zwischenziel erreicht. Es war also wieder einmal an der Zeit, eine neue Entwicklerversion zusammenzustellen. Übrig bleiben jetzt „nur“ noch die beiden komplexesten Tasks. Der Datenbankimport von Fotos und das Löschen von Bildern aus der Datenbank warten noch auf ihre Umsetzung. Und damit verbunden ist noch die Umstellung der automatischen Zuordnungen, welche direkt beim Bildimport mit ausgeführt wird.

Ich möchte heute hier den Versuch starten, euch zahlenmäßig näher zu bringen, wie groß die interne Umstellarbeit eigentlich gewesen ist und wie groß sie aktuell noch ist. Ich bin mir bewusst, das die folgenden Zahlen nicht sehr viel aussagen. Aber ich denke, das sie einem Laien doch helfen können, um sich die Umstellarbeiten besser vorzustellen. Bisher hatte ich alle Worker-Tasks in einem zentralen Datenmodul zusammengefasst, in dem die notwendigen Datenbankkomponenten integriert waren. Die dazugehörige Quelltextdatei war rund 120 kb groß und umfasste rund 2800 Quellcodezeilen. Nach der Umstellung befinden sich die Funktionen zwar immer noch an einer zentralen Stelle, aber da ich die Datenbankkomponenten nun bei Bedarf dynamisch erzeuge, brauche ich nun kein Datenmodul mehr. Es reicht eine einfache Klasse aus. Diese ist nun aktuell 24 kb groß und umfasst 800 Quellcodezeilen. Während das alte Datenmodul auf 60 kb und rund 1400 Quellcodezeilen zusammengeschmolzen ist. Ich habe also knapp die Hälfte geschafft und bisher meinen Quelltext um rund 600 Zeilen vereinfacht.

Internas extrem …

Montag, Februar 16th, 2015

Über die neue BVASystem Version, die ich heute online gestellt habe, gibt es eigentlich wenig zu berichten. Denn ich habe mich entschlossen, ausschließlich an den internen Änderungen zu arbeiten. Zum einen macht es mir aktuell richtig Spaß, die Worker-Tasks nach und nach auf die generalisierten Datenbankkomponenten umzustellen und zum zweiten bringt mich diese Vorgehensweise nun schneller zum eigentlichen Ziel. Sehr schön finde ich es, das ich bei der Umstellung einige Fehler finden konnte. Diese kamen zwar nur zum Tragen, wenn die Ausführung eines Tasks scheitert, aber sie führten dazu, das der Anwender unter Umständen gar nicht über den fehlgeschlagenen Task informiert werden würde.

Am meisten erfreut mich allerdings, das die neuen Implementationen viel kürzer und übersichtlicher sind. Bisher war für jede Ausführung eines SQL-Befehls folgende Befehlsfolge notwendig:

if QSelectData.Active then QSelectData.Close;

QSelectData.SQL.Clear;
QSelectData.SQL.Add(Format(CSELECT_KEYWORDS,[AImageID]));
QSelectData.Open;

Nun kann ich es bei einfachen Abfragen mit einer einzigen Zeile errreichen:
FCon.SelectList(ResultList,Format(CSELECT_KEYWORDS,[AImageID]),'CAPTION');

Brauche ich bei komplexeren Abfragen dann SQL-Parameter, werden es einige Zeilen mehr. Aber auch im alten Quelltextbeispiel sind die Parameter nicht enthalten.

Ausblick

Ich denke, das ich mit der Strategie, möglichst viele interne Änderungen abzuarbeiten, weitermachen werde. So langsam aber sicher möchte ich euch endlich die Demo-Datenbank zur Verfügung stellen können. Daher möchte ich den Zeitplan bis dorthin nicht noch unnötig mit vielen neuen Filtern aufblähen. Bisher habe ich alle Worker-Tasks der Fotoalben und der Schlagwortkategorien umgestellt. Weitermachen werde ich gleich mit den Tasks, die für die Speicherung von Metadaten benötigt werden. Anschließend werde ich mich daran setzen, die Schlagwort-Tasks umzustellen. Zum Schluss sind dann noch die wichtigsten Tasks zum Bildimport übrig.

Bildfilterung: ISO-Empfindlichkeit

Donnerstag, Januar 8th, 2015

Das neue Jahr beginnt genauso, wie das alte Jahr geendet ist. Es gibt wieder eine neue Entwicklerversion vom BVASystem mit einem neuen Filterkriterium. Hinzugekommen ist dieses mal das Kritierium ISO-Empfindlichkeit, welches bei der Bildfilterung genutzt werden kann. Für dieses Kriterium musste ich allerdings weit mehr Aufwand investieren, als ich eingeplant hatte. Ich finde nämlich die doppelte Schiebereglerkomponente mit logarithmischer Einteilung, wie sie bereits bei der Brennweite eingesetzt wurde, nicht schlecht. Es lag nahe, sie auch für die ISO-Empfindlichkeit einzusetzen. Dafür waren allerdings einige Modifikationen notwendig.

Natürlich wurde als offensichtliches Merkmal eine andere Beschriftung benötigt . Ebenso offensichtlich ist es, das andere Wertebereiche notwendig waren. Dann fiel mir allerdings auf, das es bei der ISO-Empfindlichkeit keinen Sinn macht, nach ISO 317 zu filtern, da bei Kameras nur gängige Werte wie ISO 200 oder ISO 300 eingestellt werden können. Nachdem ich kurz über dies Problem nachgedacht hatte, entschied ich mich, das es bei der Brennweite auch sinnvoll ist, wenn nicht alle „krummen“ Werte eingestellt werden können. Suche ich nach Bildern, die ich mit einem bestimmten Objektiv fotografiert habe, so muss ich eben den Brennweitenbereich des Objektives auswählen. Dieser liegt dann aber beispielsweise zwischen 70 und 200 Millimeter und nicht zwischen 67 und 143 Millimeter. Bei beiden Filterkriterien können nun also nur noch fest vordefinierte Werte eingestellt werden. Ich hoffe, das ich dabei keine gängigen Werte ausgeschlossen habe.

Filterkriterium ISO-Empfindlichkeit

Filterkriterium ISO-Empfindlichkeit

Des weiteren habe ich natürlich wieder relativ viel Zeit in die internen Änderungen gesteckt. So habe ich zum Beispiel eine Transaktionssteuerung in meinem WebDB-Paket implementiert. Auch habe ich bereits ein Script geschaffen, mit dem ihr euch  später für den Zugang zur BVATestdatenbank registrieren könnt.  Außerdem habe ich hoffentlich das Problem gelöst, welches ich mit Blob-Parametern hatte. Diese lassen sich nämlich nicht direkt in den SQL-Befehl integrieren, da die Binärdaten höchstwahrscheinlich unzulässige Zeichen enthalten werden. Am schwierigsten war hier die Lösung für die WebDB. Dort habe ich mich entschieden, die Binärdaten Base64 codiert in eine XML-Datei zu schreiben.

Ausblick

Als nächstes steht nun an, das ich die ersten Worker-Funktionen des BVASystems auf die generalisierten Datenbankfunktionen umstelle. Wichtig ist mir dabei vor allem erstmal, das die bestehende ADO Implementation wieder funktioniert. Als Nebeneffekt erhoffe ich mir, das es eine vollständigere Logfunktion gibt. Bisher habe ich es nämlich nicht geschafft, überall Logging-Befehle einzupflegen. Des weiteren habe ich mir überlegt, ein Filterkriterium zu implementieren, welches die Bildgröße benutzt. Es wird also bald möglich sein, große und kleine Bilder voneinander zu trennen.

Die Entscheidung ist gefallen

Dienstag, Dezember 2nd, 2014

Eigentlich dachte ich, das mir die Entscheidung, wie es mit dem BVASystem jetzt weitergehen wird, beim Schreiben des letzten Blogs quasi vor den Füßen lag. Dem war dann aber doch nicht so und ich tat mich relativ schwer, die endgültige Entscheidung zu fällen. Ich machte mich zuerst an die „leichten Änderungen“ und zögerte so die Entscheidung möglichst lange heraus. Nun steht aber fest, das ich die internen Änderungen soweit vorantreiben werde, bis ich eine öffentliche Testdatenbank für das BVASystem anbieten kann. Nach vorsichtigen Schätzungen werde ich dafür ungefähr bis Ende Februar/Anfang März brauchen. Es macht einfach keinen Sinn, vorher noch eine stabile Softwareversion mit halbfertigen Funktionen zu veröffentlichen. Wie auch bisher werde ich versuchen, mich in der Zeit mit neuen Filterkriterien zu motivieren, so dass es auch für euch immer wieder kleinere sichtbare Änderungen gibt.

Apropos Änderungen“:  Wie seit einiger Zeit, habe ich auch in der jetzt zum Download bereitstehenden Version ein weiteres Kriterium zur Ansichtseinschränkung implementiert. Dieses mal neu ist die Ansichtseinschränkung nach dem Bildtitel. Diese ist  genauso wie das bereits bestehende Filterkriterium umgesetzt. In dem Eingabefeld des Kriteriums kann eine beliebige Zeichenfolge eingegeben werden. Dabei steht ein * für eine beliebige Zeichenkette und ein ? für ein beliebiges Zeichen. Wollt Ihr zum Beispiel nach Fotos filtern, die irgendwo im Bildtitel „Hund“ enthalten, so müsst ihr „*Hund*“ als Filterkriterium eingeben. Soll „Hund“ am Anfang des Bildtitels stehen ist „Hund*“ das notwendige Filterkriterium.

Ansichtseinschränkung Bildtitel

Ansichtseinschränkung Bildtitel

Die zweite kleine Änderung war mir persönlich allerdings wichtiger. Beim Umsetzen der neuen Kriterien ist mir nämlich aufgefallen, das ich die Kriterien bei der Ansichtseinschränkung, der Bildfilterung und bei der Definition von automatischen Zuordnungen unterschiedlich gruppiert habe. Daher war es mir nun wichtig, die Gruppierung überall zu vereinheitlichen. Die Kriterien sind nun immer in die 3 Gruppen: Metadaten, Nutzerdaten und Programmdaten aufgeteilt.

Über die Feiertage stehen für mich nun wichtige Änderungen an dem WebDB-Modul an. Ich konnte zwar bereits eine Verbindung zur zukünftigen Testdatenbank herstellen, allerdings ist diese Datenbank aber noch leer und lässt sich nicht verändern und zum zweiten fehlt noch eine Bereich auf dieser Homepage, wo man sich einen Zugang zur Testdatenbank anlegen kann. Ich hoffe, das ich nach Weihnachten soweit bin, das ihr einen ersten Blick auf die Testdatenbank werfen könnt.